Transalp Challange 2008

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Nach erfolgreicher Teilnahme an der TAC 2006 und der Transgermany 2007 hat Markus 2008 erneut an der Transalp Challange teilgenommen. Leider war es das erste MTB Etappenrennen ohne Alex. NAch langem hin und her und diversen Partnerwechseln hatte Markus die Teilnahme bereits ausgeschlossen und sich auch nicht weiter vorbereitet. Doch dann klingelt 4 Tage vor Start das Telefon und Markus ist dann als Ersatzpartner im Team CUBE 2 eingesprungen.

Ich will nicht sagen das ich das bereut habe aber ohne Vorbereitung ist die TAC eine einzige Qual. Fakten wie 660km und 22.000hm sprechen da wohl für sich! Hinzu kam das ständig wechselnde Wetter. Von -2 Grad und Hagel bis hin zu +35 Grad und schwül war alles dabei.

Hier ein kleiner “Leidensbericht”

1 Etappe / Füssen - Imst (80km/1980hm):

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Gestartet wurde wie schon 2006 in Füssen. Die erste Etappe war genau wie bei den letzen beiden Etappenrennen überschattet von Krämpfen. Woran das liegt ist mir nach wie vor schleierhaft aber es tritt immer wieder bei der ersten Etappe auf und ist dann verschwunden. Gefahren wurde wie auch sonst als ob es die letzte Etappe ist und wir kamen weit hinter unseren Erwartungen ins Ziel.

2 Etappe / Imst - Ischgl (76,5km/3171hm)

Die zweite Etappe war identisch der im Jahre 2006. Vor allem der Anstieg zur Venetalm und der scheinbar nicht endende Anstieg zum Ziel machten diese Etappe zu einer Qual. Hinzu kamen dann noch das kalte Wetter und kräftiger Wind. Insgesamt kamen wir jedoch schon deutlich besser in den Tritt.

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3 Etappe / Ischgl - Scoul (76,5km/3171hm)

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Die dritte Etappe war vor allem durch schlechtes Wetter und das Idjoch (2739m) eine unvergessliche Tortour! Auf dem Idjoch erwartete uns 2 Grad und Schneeregen was auch die wohlverdiente Abfahrt zu einem einzigen Schmerz werden liess. Hinten raus wurde es dann langsam etwas wärmer und wir kamen auch zunehmend besser zurecht da uns vor allem die Trails zum Schluss gut lagen und wir fahrtechnisch noch den ein oder anderen Platz rausholen konnten.

4 Etappe / Scoul - Livigno (77,2km/2621hm)

Etappe 4 war wie bereits 2006 das landschaftliche Highlight der TAC! Traumhafte Wiesentrails und fahrtechnisch schwer zu fahrende Trails entlang eines Flussbettes machten diese Etappe, neben Hagelsturm und - 2 Grad, zur Herausforderung. Insgesamt kamen wir auf dieser Etappe recht gut zurecht und haben es hinten raus im Hinblick auf die folgenden 3 schweren Etappen etwas ruhiger angehen lassen.

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5 Etappe / Livigno -Naturns (122,2km/2909hm)

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Wie bereits 2006 war die 5 Etappe auch heuer die beste Etappe für mich! Durch meine Vergangenheit als Strassenfahrer konnten wir ab km 60 viele Plätze gut machen. Durch gute Teamarbeit gelang es uns in eine recht schnelle große Gruppe vorzufahren welche wir dann bis zum Ziel halten konnten. So kamen wir zu unserm besten Tagesergebnis 2008 (Platz 105)

6 Etappe / Naturns - Kaltern (97,4km/3930hm) Königsetappe

Den Namen Königsetappe hatte diese wirklich verdient! Ich kann ohne Einschränkung behaupten mich noch nie in meinen 22Jahren Radsport so gequält zu haben. Zu Anfang ging es über 1400hm am Stück hoch auf die Naturnser Alm und dann nach kurzer Abfahrt einen deutlich steileren Anstieg hinauf auf das Platzerer Jöchl. Von dort aus kam ein Anstieg

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nach dem anderen und zum krönenden Abschluss wartet noch ein 200hm Anstieg hinauf bis in Ziel auf uns. Nach Zieleinlauf und kurzer Reinigung habe ich dann den Rest des Nachmittages verschlafen, nichts ging mehr! Zum Abendessen habe ich mich dann noch mal aufgerafft und bin dann wieder zurück in mein Bett. Wahnsinn!

7 Etappe / Kaltern - Andalo (74,6km/3071hm)

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Die Krönung kam dann am Tag 7. Nach sehr harten 6 Etappen wartete noch eine sehr schwere Etappe mit Bergankunft in Andalo auf uns. Diese Etappe hattes es vor allem in sich da nun der Sommer zurück kam und schwüle und teilweise über 30Grad die ohnehin schwere Strecke nochmals verschärften! Vor allem der Schlussanstieg mit Steigungen bis über 20% war eine wirkliche Herausforderung.

8 Etappe / Andalo - Riva del Garda (62,2km/1480hm)

Die 8 Etappe hatte dann “nur” noch 1480hm und wir kamen nachdem wir den Anstieg auf den Passo San Giovanni in eine nicht fahrbare Abfahrt. Ob sowas am letzten Tag sein muss haben sich so gut wie alle Teilnehmer gefragt aber war eben so! Die letzten 30km sind wir dann in einer ca. 10 Teams grossen Gruppe nach Riva gefahren. Hohes Tempo und Windschattenfahren standen ein letztes mal auf dem Programm! Im Ziel wurden wir dann als Gesamtwertungs 134 mit Medallie und Prosecco empfangen!

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Resume TAC 2008

Im Vergleich zu 2006 war die Transalp Challange deutlich schwerer. Dies hing zum einen mit dem schlechten Wetter und zum anderen mit der Folge der Etappen 5-7 zusammen. Diese Veranstaltung ist für wirkliche Hobbyfahrer kaum noch machbar. Auch die fahrtechnischen Anforderungen sind zu 2006 erheblich gestiegen. Stürze und schwere Verletzungen sind aus meiner Beobachtung auch mehr geworden! Organisatorisch war das Niveau wie gewohnt sehr hoch und es gab keine Probleme, auch die Ausschilderung der Strecke war besser als 2006!

Rund ums CUBE Team 2008

Ein ganz besonderer Dank gilt dem sensationellen Team hinter den Qualen! Mechanisch wurden wir wie gehabt von Andy, Wastl und Ede betreut. Besser kann es nicht gehen, Udo Bölts meinte das sei gehobenes Tour de France Niveau und ich kann nur sagen es gab 0 Probleme mit unseren AMS HPC Bikes, lediglich 1 platter Reifen auf insgesamt 1320km spricht für sich! Für das leibliche Wohl sorgte unser Koch Uwe und die Beine wurden wie in den letzten Jahren von Carmen und Simone wieder gangbar gemacht! Alleine das Drumherum war wieder so gut und das Team war stets gut gelaunt so dass man schon fast an eine weitere Teilnahme denken könnte. Aber jetzt erst einmal Wunden lecken und weiter sehen!

Impressionen TAC 2008

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Jochen & Markus im Ziel in Riva

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Markus mit Rennradlegende Udo Bölts

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Markus & Claus

(Freund &Marketing Chef CUBE)

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Koch Uwe, Peter Schlickenrieder (Olympia Platz 2) & Markus

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CUBE Chefmechaniker Andy & Markus

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